
Ihren Balkon wirklich nutzbar machen – auch bei eisigen Temperaturen
Seien wir ehrlich: Die meisten Außenheizungen sind äußerst lästig. Entweder handelt es sich um riesige Propanheizgeräte, die genau dann keinen Strom mehr liefern, wenn man ihn am meisten braucht – oder man muss mit einem Thermostat kämpfen, das erst nach zwanzig Minuten Wärme abgibt.
Wenn Sie möchten, dass Ihr Garten im Herzen des Novembers wie im Frühling wirkt, benötigen Sie zwei Dinge: Infrarotheizgeräte mit IP65-Zertifizierung sowie eine intelligente Heimautomatisierung, die keine Probleme verursacht.
Warum IP65?
Im Grunde bedeutet das, dass die Innereien des Heizgers fest verschlossen sind. Staub und Regen können nicht eindringen und die Elektronik beschädigen. Sie können diese Geräte also draußen nutzen, ohne sich Sorgen um Kurzschlüsse machen zu müssen.
Das Geheimnis liegt in der Wärme
Diese Heizgeräte unterscheiden sich von den Heizern im Wohnzimmer, die nur warme Luft verbreiten. Solche Heizer sind draußen nutzlos – der Wind trägt die Wärme einfach weg. Infrarotheizgeräte hingegen funktionieren anders. Sie strahlen direkt auf einen selbst, die Kleidung und die Möbel ein. Man spürt die Wärme sofort.
Intelligente Steuerung
Der echte Vorteil entsteht, wenn man nicht mehr auf herkömmliche Bedienelemente angewiesen ist. Ich empfehle, diese Geräte über Zigbee oder Matter mit dem Internet zu verbinden. So kann man einen „Gartenmodus“ aktivieren. Mit einem Knopfdruck auf dem Handy oder einer Sprachanweisung werden die Heizgeräte aktiviert. Die Lampen leuchten auf – und man wird sofort warm. Kein Warten, keine Kälte, während die Geräte „aufwärmen“.
Ein paar Dinge, auf die man achten muss
Es ist nicht alles so einfach wie „einstecken und loslegen“. Da die Geräte wetterfest sind, kann man keine Löcher bohren, um Drähte hineinzuführen. Man benötigt spezielle Verdichtungsgehäuse, damit die Abdichtung erhalten bleibt.
Achten Sie auch auf den Abstand zwischen den Geräten. Auch wenn die Wärmestrahlen direkt nach unten gerichtet sind, wird das Gehäuse selbst heiß. Wenn man zu viele Geräte in einem kleinen Bereich platziert, kann das zum Auslösen eines thermischen Schalters führen – und dann ist man wieder kalt.
Einfache Handhabung
Wenn Sie wirklich Luxus wollen, können Sie diese Geräte mit Bewegungssensoren oder Geofencing-Systemen verbinden. Stellen Sie sich vor: Sie gehen auf Ihren Balkon – und schon wird es warm, noch bevor Sie Ihren Drink abgestellt haben. Es funktioniert einfach.
Tipp für Technik-affine Nutzer: Diese Geräte verbrauchen viel Energie, sobald sie eingeschaltet werden. Investieren Sie daher in einen hochwertigen Controller. Wenn Sie mehrere Hochleistungsgeräte an einem Stromkreis betreiben, verwenden Sie einen robusten Kontaktor. Andernfalls besteht die Gefahr, dass die Kontakte verschweißt werden – und dann haben Sie ein viel größeres Problem.