
Warum Ihr Badezimmerheizer ständig kaputtgeht – und wie man das behebt
Seien wir ehrlich: Es gibt nichts Schlimmeres als diese eiskalte Luft, die einem entgegenweht, sobald man aus der heißen Dusche tritt. Die meisten von uns hatten schon mit diesen alten Halogen- oder Quarzlampen zu tun. Sie funktionieren eine Weile – doch dann dringt Dampf in den Gehäuseinneren ein, etwas geht kaputt, und plötzlich hat man es mit einem defekten Heizer sowie einem durchgebrannten Schalter zu tun.
Das liegt daran, dass diese alten Geräte einfach nicht für die Bedingungen in einem feuchten Badezimmer geeignet sind.
Das Geheimnis zur Wärmeerzeugung
Infrarotheizgeräte heizen nicht die ganze Raumluft auf – was bei offener Tür und feuchter Luft sinnlos ist. Stattdessen strahlen sie die Wärme direkt auf den Körper ab. Es fühlt sich an, als würde man in der Sonne stehen.
Um das Problem der Beschädigungen zu vermeiden, nutzen wir heute versiegelte, IP-zertifizierte Systeme. Wenn auf dem Gerät die Bezeichnungen IPX4 oder IPX5 steht, bedeutet das, dass das Gerät Spritzwasser sowie starken Dampf aushalten kann, ohne dass seine Innenteile beschädigt werden. Das ist der Unterschied zwischen einem Toaster und einer wasserdichten Taschenlampe.
Warum man sich überhaupt um einen Upgrade kümmern sollte
Diese alten Lampenheizgeräte sind sehr empfindlich. Ein kleiner Stoß oder zu viel Kondenswasser reicht bereits aus, damit das Glas zerbricht. Das ist wirklich ärgerlich.
Die neueren, wasserdichten Modelle verwenden Dichtungen und spezielle Beschichtungen, um Strom und Wasser voneinander zu trennen. Zudem sind sie kleiner. Doch das Beste daran: Sie heizen extrem schnell – Sie müssen nicht zehn Minuten warten, bis der Raum warm wird; Sie spüren die Wärme bereits im Moment, in dem Sie den Schalter betätigen.
Ein paar Dinge, auf die man achten muss
Es ist jedoch nicht alles perfekt. Es gibt ein paar Nachteile. Da diese Geräte fest verschlossen sind, um Feuchtigkeit fernzuhalten, können sie nicht so gut „atmen“. Dadurch kann das Außengehäuse ziemlich heiß werden. Legen Sie die Geräte also nicht direkt an Holzbalken oder ähnliche Oberflächen – geben Sie ihnen etwas Platz zum Atmen.
Und bitte: Überprüfen Sie Ihre Elektroverkabelung. Diese Geräte verbrauchen im Winter viel Energie. Wenn Sie keinen separaten GFCI-Schalter haben, riskieren Sie, dass Ihre Elektrik beschädigt wird. Stellen Sie sicher, dass die Verkabelung richtig ist – dann müssen Sie nie wieder in Ihrem Handtuch zittern.